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Domain Name System (DNS) – was macht es eigentlich?

Das Domain Name System (DNS) ist das Adressbuch des Internets. Es sorgt dafür, dass aus einem eingegebenen Webnamen wie designquell.de automatisch die passende IP-Adresse gefunden wird. Diese IP-Adresse ist notwendig, damit dein Gerät weiß, mit welchem Server es sich verbinden muss.

Ohne DNS müsstest du dir für jede Website eine lange Zahlenfolge merken – ähnlich wie eine Telefonnummer. Das DNS übernimmt diese Übersetzung für dich – ganz automatisch im Hintergrund. Du tippst den Namen ein, das System liefert die passende Adresse dazu.

Das DNS ist wie ein gestuftes Verzeichnis aufgebaut. Man kann sich das vorstellen wie eine Kette von Wegweisern, bei der jeder Schritt zur nächsten Station führt:

  • Root-Server: Sie sind die erste Anlaufstelle im DNS-System. Sie wissen, welcher Server für welche Domain-Endung – zum Beispiel .de oder .com – zuständig ist.
  • Top-Level-Domain-Server (TLD-Server): Diese Server verwalten die Domains innerhalb einer Endung. Zum Beispiel kennen die .de-Server alle registrierten Domains mit dieser Endung.
  • Nameserver: Ganz am Ende der Kette stehen die Nameserver des Hostinganbieters. Sie wissen, auf welche IP-Adresse eine bestimmte Domain zeigt.

Wenn du eine neue Website einrichtest oder die Domain mit einem anderen Server verbinden willst, musst du sogenannte DNS-Einträge anpassen. Diese technischen Einstellungen findest du meist im Kundenbereich deines Registrars oder Hostinganbieters.

Typische DNS-Einträge sind:

  • A-Record: Verweist auf die IPv4-Adresse deines Servers
  • AAAA-Record: Verweist auf die IPv6-Adresse
  • MX-Record: Regelt, wohin E-Mails gesendet werden
  • CNAME: Leitet einen Domainnamen auf einen anderen um

DNS-Einstellungen müssen korrekt gesetzt sein – sonst bleibt deine Website unsichtbar. Auch bei einem Umzug auf einen neuen Server oder bei externen Diensten (wie E-Mail-Anbietern) ist ein sauber konfiguriertes DNS entscheidend.

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